eiko_icon F4 - Wohnhausbrand

Brandeinsatz > Wohngebäude
Einsatzort Details

Zeven, Hohe Luft
Datum 10.04.2018
Alarmierungszeit 06:32 Uhr
Alarmierungsart Melder & Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Selsingen
Feuerwehr Zeven
    Feuerwehr Heeslingen
      Kreisbrandmeister
        Rettungswagen Zeven
          Feuerwehr Brauel
            Feuerwehr Brüttendorf
              Abschnittsleiter Zeven
                Gemeindebrandmeister Zeven
                  Polizei Zeven
                    Rettungswagen Sittensen
                      Fahrzeugaufgebot   ELW1 (ROW-14-19-21)  LF-10/6 (ROW-14-45-21)  TLF-3000 (ROW-14-23-21)
                      Brandeinsatz

                      Einsatzbericht

                      Reihenhaus in Flammen
                      Feuerwehr kann größeren Schaden verhindern
                      10.04.2018 Zeven (as). Gegen 6 Uhr am Dienstagmorgen kam es in Zeven in der Straße Hohe Luft zu einem Wohnhausbrand. Der anfangs gemeldete Zimmerbrand hatte sich bei Eintreffen der Feuerwehren bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet. Umgehend veranlasste die Einsatzleitung eine Alarmstichworterhöhung, um weitere Kräfte an die Einsatzstelle zu bekommen.
                      Die Feuerwehren Zeven, Heeslingen und Brauel gingen zwischenzeitlich mit vier C-Rohren, ein B-Rohr und ein Wenderohr von der Drehleiter gegen die Flammen vor. Anfangs war ein hoher Bedarf an Atemschutzgeräteträger gefragt, fünf Trupps mussten im ersten Angriff eingesetzt werden. Sie handelten, um ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Parteien des Reihenhauses zu verhindern. Dies gelang ihnen schließlich auch, zwei Parteien des Hauses bleiben bis auf weiteres unbewohnbar. Zwischenzeitlich musste eine erneute Stichworterhöhung auf „Feuer 4“ durchgeführt werden. Da noch mehr Kräfte unter anderem Atemschutzgeräteträger benötig wurden. So rückten die Feuerwehren Selsingen und Brüttendorf zur Brandstelle aus.
                      Rund eine Stunde nach dem ersten Alarm hatten die Feuerwehren die Flammen so weit im Griff, dass nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten. Mittels Druckbelüfter machten sie das Haus rauchfrei. Bei den Nachlöscharbeiten wurde mittels Rettungssäge und Einreißhacken über die Drehleiter das Dach geöffnet, um versteckte Glutnester ausfindig zu machen und diese gezielt abzulöschen. Eine Person musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
                      Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hin. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. Neben den Feuerwehren, die mit rund 85 Einsatzkräften vor Ort waren, waren auch zwei Rettungswagen. Der Energieversorger war zur Stelle um die Versorgungsleitungen abzustellen. Für die Dauer des Einsatzes war die Straße voll gesperrt.
                      Text:
                      Alexander Schröder, Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme), Abschnittspressesprecher Zeven
                       

                      sonstige Informationen

                      Einsatzbilder