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Selsingen (dm). Im September konnten sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Selsingen über Nachwuchs freuen. 26 Kameradinnen und Kameraden verstärken die Ortswehren um im Einsatzfall kompetente Hilfe für die Mitbürger zu leisten. Innerhalb von vier Wochen wurden sie in Theorie und Praxis ausgebildet. Auf dem Dienstplan standen Themen wie unter anderem Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, Steck-/Schiebleiter, Technische Hilfeleistung, Rechtsgrundlagen, Gefahren der Einsatzstelle, persönliche Schutzausrüstung und vielem mehr. Am letzten Samstag stand die Prüfung in Theorie und Praxis an die alle erfolgreich abschlossen. Der stellvertretende Kreisausbildungsleiter Hans-Dieter von Elling, Gemeindeausbildungsleiter Kai Martens und Gemeindebrandmeister sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. ,,Bleibt bitte weiter bei der Feuerwehr und unterstützt unsere wichtige Arbeit´´ , so ihre abschließende Botschaft.

Selsingen/Sierksdorf (dm). Am Samstag den 13. Oktober 2018 besuchten 13 Jugendliche und Erwachsene der Jugendfeuerwehr Selsingen den Hansa-Park in Sierksdorf.
Am Samstag den 02. Juni 2018 richtete die Freiwillige Feuerwehr Seedorf das Samtgemeindefeuerwehrfest der Samtgemeinde Selsingen im Rahmen ihres 70-jährigen Bestehen aus. Stattgefunden hat es auf der Fläche hinter der Schützenhalle. Zum ersten Mal wurden die Wettkämpfe nach den neuen Richtlinien absolviert. Die Wettkämpfe bestehen aus drei Modulen die sich aus einem Löschangriff, dem Kuppeln einer Saugleitung und einer Fahrübung für den Maschinisten. In dem Löschangriff wird der fiktive Brand eines Müllcontainers simuliert. Die Löschstaffel bzw. -gruppe erreicht den Einsatzort und baut einen Löschangriff nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 auf. Während der Löscharbeiten wird an dem B-schlauch zwischen Pumpe und Verteiler ein Schlauchplatzer simuliert. Es gilt diesen schleunigst zu wechseln damit die Arbeiten weiter gehen. Nach einer bestimmten Menge Wasser im Container ist die Übung absolviert. Bei dem Kuppeln muss eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus einem z.B. offenem Gewässer zusammengekuppelt und an der Pumpe befestigt werden. Die Zeitnahme erfolgt durch die eigene Mannschaft durch Betätigung eines Buzzers. Der Maschinist muss bei der Fahrübung sein Können in einem Parcours unter Beweis stellen. Zuerst überfährt er fünf nacheinander versetzt liegende Schlauchbrücken und schwenkt dann in eine Pylonengasse die nur 10 Zentimeter pro Seite breiter ist als das Fahrzeug und durchfährt dies möglichst ohne Berührung. Nach einem Stopp durchquert er rückwärts die Gasse und muss anschließend um 90 Grad nach links schwenken und in einem bestimmten Abstand vor einer Wand stehen bleiben. Unterstützt wird er durch einen Einweiser. In der gesamten Fahrübung darf das Fahrzeug, außer nach der Pylonengasse, gestoppt werden. Alle Module sind möglichst fehlerfrei und in einem bestimmten Rahmen zu absolvieren.
Da die Samtgemeinde Selsingen die erste Kommune im Landkreis Rotenburg (Wümme) ist, die diese Wettkämpfe durchführt konnte man auch Kameradinnen und Kameraden aus anderen Städten und Gemeinden auf dem Festplatz begrüßen.
Die Ortswehr Ostereistedt sicherte sich mit 99,82 Prozent den Sieg. Gefolgt mit jeweils 0,03 Prozent Rückstand von den Wehren aus Fehrenbruch und Selsingen. Bei den Jugendfeuerwehren, sie richten ihre Wettbewerbe nach Bundesbestimmungen aus, setzte sich die Jugendfeuerwehr ROR Rhade durch, gefolgt von den Nachwuchsbrandschützern der Jugendwehren Selsingen und Ostetal. Gemeindebrandmeister Marko Hastedt stimmte sich zufrieden mit der Premiere der neuen Wettkämpfe.
Am Abend folgten noch die Wettkämpfe nach Heimberg-Fuchs. Hierbei ging der erste Platz an die Ortsfeuerwehr Kalbe, gefolgt von den gruppen aus Brauel und Sassenholz. Anschließend wurde der Feuerwehrball in der Schützenhalle gefeiert.
Am frühen Freitagmorgen kam es in der Selsinger Straße in Rhade zu einem Scheunenbrand. Die Scheune stand in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses. Die ersten eintreffenden Kräfte bauten sofort eine Riegelstellung zum Wohngebäude auf. Über das Wenderohr der Zevener Drehleiter wurde das Feuer von oben bekämpft. Über mehrere C-Rohre wurde im Außenangriff das Feuer gelöscht. Dieses geschah zum Teil unter schwerem Atemschutz. Ein Ausbreiten der Flammen auf das Wohnhaus sowie auf einen Anbau der Scheune konnte verhindert werden. Aus zwei Hydranten und einem Bach wurde Wasser für die Löschwasserversorgung entnommen und Schläuche mussten über längere Strecken verlegt werden. Um später besser an die Glutnester zu gelangen wurde ein Bagger an die Einsatzstelle beordert um die Scheune ab zu reißen. Der Rettungsdienst stand vorsorglich, vertreten durch den Rettungswagen aus Gnarrenburg und später abgelöst durch die ehrenamtlichen Helfer der Schnellen-Einsatz-Gruppe (SEG) Mitte, bereit musste aber nicht tätig werden. Die Polizei aus Bremervörde hat die Ermittlungen aufgenommen und vermutet Brandstiftung als Ursache. Für die dauer des Einsatzes musste die Selsinger Straße (K119) gesperrt werden.
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