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Fehrenbruch (dm). Die Freiwillige Feuerwehr Fehrenbruch konnte am Samstag dem 19. Januar 2019 eine neue Tragkraftspritze (TS) offiziell in Dienst stellen. Zur Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus Wischenkieker konnte Ortsbrandmeister Stephan Hastedt neben den Kameradinnen, Kameraden und Ehrengäste auch einige Einwohner des Ortes begrüßen. In seiner Rede hob Hastedt hervor, dass die alte wegen etlicher Mängel ersetzt werden musste da eine ständige Einsatzbereitschaft durch diese in Zukunft nicht mehr sichergestellt werden konnte. Anfang 2017 wurde eine neue Spritze beantragt und konnte somit nach verschiedenen Vergleichsvorführungen und Feuerschutzausschussitzungen Ende 2018 in Empfang genommen werden. Angeschafft wurde eine Fox 4 des Herstellers Rosenbauer im Wert von 14500 Euro. Noch vor der offiziellen Übergabe musste sich die TS bei ihrer Feuertaufe beim Großbrand in Ohrel an Neujahr bewähren. Somit kamen auch schon die ersten Betriebsstunden auf die Uhr. ,,Wir bedanken uns bei der Samtgemeinde für den zeitnahen Ersatz´´, so Hastedt. Der Vertreter des Samtgemeindebürgermeister Ulrich Mehrkens hob in seinen Grußworten hervor das ein Großbrand wie in Ohrel zeigte das jede Feuerwehr gebraucht wird und somit neben einer guten Ausbildung auch gutes Gerät wichtig sei. Bei der symbolischen Schlüsselübergabe, übergab er einen Zündkerzenschlüssel an den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Ronald Krause. Der wiederum übergab ihn an den Ortsbrandmeister Stephan Hastedt. Mit der Bitte das die TS pfleglich behandelt wird erhielt der Gerätewart Kevin Ahrens den Schlüssel aus den Händen Hastedts. Mit einem anschließenden Spanferkelessen klang der Abend aus.

EWE NETZ organisiert in Minstedt Großübung mit Erdgasbrand
 
Oldenburg, 15. Oktober 2018. Der Stoppelacker in Minstedt wurde am Wochenende zur Unglücksstelle: 400 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Geestequelle, Gnarrenburg, der Samtgemeinde Selsingen und aus dem Stadtgebiet Bremervörde rückten am Freitagnachmittag mit ihren Fahrzeugen an, um bis Sonntag unter realen Bedingungen Erdgasbrände zu löschen. “Viele Arten von Bränden gehören für die Feuerwehren zum Alltagsgeschäft. Sie kennen deren Brandverlauf, ihr Gefahrenpotential und können die Wirksamkeit ihrer Löschmethoden einschätzen. Industriebrände und Gasbrände gehören zu den problematischen Arten”, erklärt Hans-Jürgen Behnken, Leiter des Brandschutzabschnitts Bremervörde. Wegen der hohen Sicherheitsstandards seien diese sehr selten, deshalb fehlten oft die Erfahrungen für die richtige Lageeinschätzung.
 
EWE NETZ, der regionale Netzbetreiber in der Region, simulierte einen Flächenbrand, der durch austretendes Erdgas in einem Kiesbett verursacht wurde. Bei einem zweiten Übungszenario war eine bei Bauarbeiten beschädigte brennende Erdgasleitung zu löschen. Die Feuerwehr Oerel sorgte dafür, dass ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. In verschiedenen Durchgängen konnten jeweils 100 Feuerwehrleute während mehrerer dreistündiger Übungssequenzen ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden und in einer gesicherten Umgebung die wirksame Brandbekämpfung mit verschiedenen Löschmitteln üben. “Die Feuerwehrleute müssen aber auch die Grenzen der Bekämpfung eines solchen Brandes erkennen: Ist ein Löscheinsatz erfolgsversprechend oder ist es sinnvoller, das Erdgas kontrolliert abbrennen zu lassen und die Ausbreitung, also das Übergreifen des Feuers auf andere Objekte, zu verhindern“, so Behnken.
 
„Es ist unverzichtbar, die Zusammenarbeit mit unseren örtlichen Feuerwehren zu trainieren, um im Störungsfall die Betriebsmittel von EWE NETZ ordnungsgemäß zu löschen und zu sichern“, erklärt Michael Roelofs, Leiter der Netzregion Bremervörde/Seevetal von EWE NETZ. Entstanden war die Idee für die Übung im Zuge der regelmäßigen Schulungen, die EWE NETZ für die Feuerwehren anbietet. Darin informiert der regionale Netzbetreiber, wie im Falle von Störungen, Verkehrsunfällen oder Explosionen zu handeln ist, bei denen Erdgas austritt. Für die Organisation arbeiteten Ricardo Döscher vom Ordnungsamt Bremervörde, Hans-Jürgen Behnken, Leiter des Brandschutzabschnittes Bremervörde, Stadtbrandmeister Bremervörde Nils Schwarz, Michael Groth, Torben Offermann und Stefan Kück, EWE NETZ, eng zusammen.
Stadtbrandmeister Nils Schwarz dankte der Ortsfeuerwehr Minstedt für die gute Organisation sowie Landwirt Jörg Wempen, der das Gelände zur Verfügung gestellt hat.

Quelle: Bremervörder Zeitung - Frank Bartmann

Feierstunde im RathausSelsingen (dm). Am Donnerstag den 27. September 2018 gab es im Rathaus der Samtgemeinde Selsingen eine kleine Feierstunde. Grund hierfür war die Ernennung in das bzw. Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis. Der allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters Michael Hannebacher übernahm im Beisein des Gemeindebrandmeisters Marko Hastedt und seinen Vertretern Rainer Schnackenberg und Ronald Krause diesen Akt. Zuerst wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Bockelmann aus Sandbostel aus seinem Amt entlassen. Neben einem dankbaren Händedruck erhielt er auch ein kleines Präsent für seine jahrelange Tätigkeit. Bockelmann hatte seit 1997 dieses Amt inne. Sven Hendrich aus Anderlingen wurde zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister ernannt. Nachdem er den dafür erforderlichen Eid abgelegt hat, erhielt er seine Urkunde und man wünschte ihm gutes Gelingen bei der Ausführung seiner Funktion. Der 2. stellvertretende Samtgemeindebürgermeister wünschte dieses ebenso und monierte das es in der heutigen zeit schwieriger werde Leute zu finden die diese Aufgaben übernehmen. Dennoch sei man zuversichtlich.

Trupmann1Selsingen (dm). Im September konnten sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Selsingen über Nachwuchs freuen. 26 Kameradinnen und Kameraden verstärken die Ortswehren um im Einsatzfall kompetente Hilfe für die Mitbürger zu leisten. Innerhalb von vier Wochen wurden sie in Theorie und Praxis ausgebildet. Auf dem Dienstplan standen Themen wie unter anderem Löschangriff nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, Steck-/Schiebleiter, Technische Hilfeleistung, Rechtsgrundlagen, Gefahren der Einsatzstelle, persönliche Schutzausrüstung und vielem mehr. Am letzten Samstag stand die Prüfung in Theorie und Praxis an die alle erfolgreich abschlossen. Der stellvertretende Kreisausbildungsleiter Hans-Dieter von Elling, Gemeindeausbildungsleiter Kai Martens und Gemeindebrandmeister sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. ,,Bleibt bitte weiter bei der Feuerwehr und unterstützt unsere wichtige Arbeit´´ , so ihre abschließende Botschaft.